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Ein Hobby, das der Seele gut tut – warum du dir dieses Geschenk machen solltest

  • May 26
  • 2 min read

Wann hast du zuletzt etwas getan, einfach weil es dir Freude macht? Nicht weil es produktiv ist, nicht weil es jemand von dir erwartet, nicht weil es auf deiner To-do-Liste steht – sondern einfach so, aus reiner Freude. Ich habe mich diese Frage vor einigen Jahren gestellt und war erschreckend sprachlos. Es gab nichts mehr. Die Zeit hatte ich mir irgendwann genommen, Stück für Stück, bis vom freudigen Tun nichts mehr übrig war.


Das war der Moment, in dem mir klar wurde: Ein Hobby ist kein Luxus. Es ist eine Notwendigkeit. Für die Seele, für die mentale Gesundheit, für das innere Gleichgewicht. Es ist der Raum, in dem du nicht funktionierst, sondern einfach bist.


Was ein Hobby mit deiner Gesundheit zu tun hat

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass kreative und spielerische Tätigkeiten den Cortisolspiegel senken, die Produktion von Dopamin und Serotonin anregen und das allgemeine Wohlbefinden steigern. Menschen mit Hobbys haben nachweislich geringere Depressionsraten, mehr Resilienz und ein stärkeres Identitätsgefühl.

Und hier ist das Interessante: Es muss nicht das 'große' Hobby sein. Es muss nicht perfekt oder produktiv sein. Ein Hobby ist dann richtig, wenn Zeit dabei vergeht, ohne dass du es merkst.


Trommeln, tanzen, töpfern – die Vielfalt erlaubt alles

Ich kenne Menschen, die sich durch das Trommeln in einen meditativen Zustand versetzen – der Rhythmus, das körperliche Engagement, das kollektive Erlebnis in einer Trommelgruppe. Andere tanzen – allein in der Küche oder in einem Kurs – und fühlen sich dabei leicht, lebendig, verbunden mit ihrem Körper.

Wieder andere malen, stricken, gärtnern, backen, fotografieren oder spielen ein Instrument. All das hat eines gemeinsam: Es bringt dich in den Flow-Zustand – jenen Bereich, in dem die Zeit stehen bleibt und du ganz du selbst bist.


Wenn du nicht mehr weißt, was dir Freude macht

Das passiert öfter, als du denkst. Jahrelanger Stress, Pflichten und das ständige Funktionieren-Müssen können die innere Stimme, die weiß, was Freude macht, zum Schweigen bringen. Wenn du nicht mehr weißt, was dich begeistert – frag dein Kindheits-Ich. Was hast du früher gemacht, wenn niemand zugeschaut hat? Was hat dich vergessen lassen, dass Zeit vergeht?

Fang klein an. Kauf Wasserfarben und mal drauflos. Tanz in deiner Wohnung. Schreib in ein Notizbuch. Melde dich für einen Kurs an. Das Einzige, was zählt: Tu es. Nicht weil es etwas bringt. Sondern weil du es dir wert bist.





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